Schule in Zahlen und Bildern

Unsere Schule

Das „Lycée français de Düsseldorf“ ist eine vom französischen Erziehungsministerium anerkannte Schule. Sie bietet vom Kindergarten bis zum Abitur alle Jahrgangsstufen an. Ihr Träger ist der gemeinnützige „Verein der Eltern und Förderer des Französischen Gymnasium in Düsseldorf, e.V.“

Der Elternverein hat mit der AEFE (Agence pour l’enseignement français à l’étranger), einer dem französischen Außenministerium unterstellten Zentralstelle für französische Schulen im Ausland, einen Vertrag über die Finanzierung und den Betrieb der Schule geschlossen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich unsere Schule in der Hauptstadt Nordrhein-Westfalen etabliert, dem deutschen Bundeslandes mit der höchsten Bevölkerungsdichte. In NRW sind französische Vertretungen und Unternehmen mit mehr als 75.000 Beschäftigten vertreten*.

Im Schuljahr 2015/2016 besuchen 588 Schüler vom Kindergarten bis zum Gymnasium das Lycée français de Düsseldorf. Der größte Teil unserer Schüler hat die französische Staatsangehörigkeit oder ist „bi-national“ (deutsche und französische Staatsangehörigkeit). Doch auch Kinder und Jugendliche anderer Nationalitäten sind vertreten. Aufgrund des zunehmenden Interesses deutscher Familien an unserem Lehrangebot, passt die Schulleitung das Curriculum dem Deutschunterricht an deutschen Schulen an. 

Der Unterricht am Lycée français de Düsseldorf folgt grundsätzlich den Lehrplänen des französischen Erziehungsministeriums. Doch während der gesamten Schulzeit wird auf die deutsche Sprache und Kultur besonderes Gewicht gelegt. Mehrsprachigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Schulprogramms: sie spiegelt sich im zusätzlichen Angebot des Englisch- und Spanischunterrichts wider.

Rundgang durch die Schule

596 Schüler 27 Klassen (Schuljahr 2016)

Vorschule: 4 Klassen / 79 Schüler0

Grundschule: 10 Klassen / 229 Schüler0

Sekundarstufe I: 7 Klassen / 163 Schüler0

Sekundarstufe II: 6 Klassen / 125 Schüler0

Aufteilung nach Staatsangehörigkeit

Franzosen0

Deutsche0

Andere Nationalitäten0

Unsere Geschichte

Von der Vorschule zum Gymnasium: Historie der Französischen Schule Düsseldorf…

Die Anfänge

1962. Fünfzehn Schüler beginnen ihr erstes Schuljahr in einem kleinen Gebäude im Garten des Französischen Konsulats. Die Initiative geht von einer kleinen Gruppe engagierter Eltern aus. Das war der Anfang der Französischen Schule Düsseldorf, die bereits ab dem folgenden Schuljahr der „Académie de Strasbourg“ unterstellt wird, um einen vom französischen Unterrichtsministerium kontrollierten Unterricht zu gewährleisten.

1977. Anfang des Schuljahres 1977/78 zieht die Schule auf das Gelände der Graf-Recke-Straße 220, nachdem sie die vorhergehenden Jahre in verschiedenen deutschen Schulgebäuden verbracht hatte. Das eingeschossige Gebäude erstreckt sich auf ungefähr 1000 m2 auf einem Gelände von 4000 m2, das bis dahin von Kleingartensiedlungen belegt wurde. Die Stadt Düsseldorf stellt dieses Gelände großzügiger Weise der französischen Gemeinde zur Verfügung. Die vom französischen Unterrichtsministerium anerkannte

 Schule wird vom Senatspräsidenten Alain Poher eingeweiht und die Geschäfte werden nun vom Elternverein und seinen vier Vorstandsmitgliedern geleitet.

1978. Anfang des Schuljahres 1978/79 hat die Schule 171 Schüler und 21 Lehrer. 69 Schüler der Sekundarstufe I + II werden von Lehrern im Rahmen des Fernlehrgangs CNED unterstützt. Für die Schüler der Grundschule wurden von der „Académie de Strasbourg“ Grundschullehrer entsandt. Die Kinder der Vorschule werden nach Richtlinien, die vom Elternverein festgelegt wurden und sich an das Modell der französischen „Maternelle“ anlehnen, unterrichtet.

1982. Nach mehreren Jahren struktureller Überlegungen im Schulrat wird 1982 der erste französische Schuldirektor (der Posten eines Schulleiters wird erst 1992 eingerichtet) ernannt, Maurice Fournier. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit weiht er den neuen Anbau einer Kantine und eines Arbeitsraumes ein.

Der Brandanschlag am 14. Juli 1985 und der Wiederaufbau

1985. Während die französische Gemeinde ihren Nationalfeiertag am 14. Juli 1985 im Innenhof des Rathauses Düsseldorf feiert, werden die Gebäude der Schule Opfer krimineller Brandstiftung. In Folge einer totalen Zerstörung der Gebäude werden diese abgerissen und raschst möglich wiederaufgebaut. Die Behörden der Stadt unterstützen die Schule in unbürokratischer Weise, um den Unterricht ab September in den Gebäuden der griechischen Schule am Hermannplatz aufnehmen zu können.

1986. Dank einer guten Brandschutzversicherung, die die Schule der Hellsichtigkeit des damaligen Vorstandvorsitzenden zu verdanken hat, werden die Gebäude auf der noch existierenden Betonplatte wiederaufgebaut. Ende April 1986 wird der Unterricht in diesen neuen Gebäuden abgehalten. Der damalige Präsident des Europaparlaments, Pierre Pfimlin, führte offiziell die Einweihung ein Jahr später durch.

Les terrains
Le premier bâtiment
Les premières classes

Ein erweitertes pädagogisches Angebot bedingt neue Anbauten

1992. Der stetige Anstieg der Schülerzahl (171 Schüler in 1978 und 260 in 1997) zwingt die Schulleitung eine kostengünstige, provisorische Maßnahme zur Minderung des Platzmangels vorzunehmen: drei zusätzliche Klassenräume finden in drei rasch aufgestellten Containern Platz.

1994. Die Schule erweitert ihr pädagogisches Angebot um die Sekundarstufe II. Um diesem Angebot gerecht zu werden, beschließt der Elternverein und die Schulleitung unter seinem ersten Schulleiter (Proviseur), Alain Portzer, ein neues Gebäude mit acht Klassenzimmern und einem Labor zu bauen. Diese Erweiterung wurde zu 60 Prozent vom Land NRW und zu 40 Prozent von den Eltern finanziert und die Gebäude wurden im September 1994 fertiggestellt.

1997. Die Schule feiert den 20 Jahrestag auf dem Gelände der Graf-Recke-Straße 220. Die positive Entwicklung der Schule bestärkt die Schulleitung, den Deutschunterricht stetig zu verbessern. Die intensivere Integration in Deutschland wird zunehmend Teil des pädagogischen Konzepts.

1998. Anhaltendes Interesse an der französischen Vorschule führt zu einer Erweiterung des Gebäudekomplexes: vier Klassenräume, eine Mehrzweckhalle, ein ausgebautes Kellergeschoss (Archiv und Abstellräume) und ein separater Eingang zur Vorschule werden errichtet.

2000-2011. Im Jahre 2000 ist die finanzielle Lage des Vereins prekär. Die folgenden Jahre dienen der Wiederherstellung einer durchsichtigen und gesunden Finanzstruktur des Elternvereins, dank des unermüdlichen Einsatzes

der Vorstandsmitglieder und der Schulleiter. Diese gesundete Finanzlage und die stetig ansteigende Schülerzahl waren die Voraussetzung für ein ehrgeiziges Neubauprojekt. Von Juni 2011 bis September 2012 entstand der an der Strassenfront errichtete Neubau der Schule mit acht Klassenräumen, einem Speisesaal mit Küche und den Büros für die Verwaltung.

2012-2013. Am 19. Oktober 2012 wird innerhalb der 50-Jahr Feier des LfdD das neue Gebäude entalng der Graf-Recke-Straße offiziel eröffnet. Acht Schulklassen im OG, sowie im EG die Mensa mit Küche und der Verwaltungstrakt finden dort Platz. Mit dem Beginn des Schuljahres 2012/2013 und der Inbetriebnahme des neuen Gebäudes wurde der Schulbetrieb für alle Schulstufen auf Ganztagsschule umgestellt, der den Schülern einen ausgeglichenen Tagesrhythmus mit entspannter Mittagspause ermöglicht.

L'incendie
La reconstruction
L'inauguration du primaire

2015. Neues Schuljahr, neues Logo für LfdD.

Jedes Schuljahr hat seine Neuentwicklungen: in diesem Schuljahr findet mit der Einführung  des neuen Logo eine Veränderung statt, die das Bild von unserer Schule betrifft. Der Wunsch nach dieser Änderung besteht bereits seit einigen Monaten.

Um die Kosten zu dämpfen, ohne auf ein Maximum an Kreativität zu verzichten, hatten sich die Mitglieder des Vorstands sowie des Leitungsteams dazu entschlossen, sich im vergangenen Juni an die Internetplattform 99Designs zu wenden, die Designwettbewerbe organisiert und dabei weltweite Nutzung findet. Ziel ist es, die Entwicklung des LfdD zu begleiten, an der Entstehung seiner neuen Identität teilzuhaben und seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Vierzehn Designer haben sich mit dem Briefing des LfdD befasst und 150 Logos vorgeschlagen. Dabei waren verschiedene Kriterien zu beachten:

– Vermittlung der Werte der Schule, Internationalität und Interkulturalität, Toleranz, exzellente Bildung.
– Ein starkes Gefühl der Identifikation mit der Schule unter den Schülern.
– Schaffung einer Marke mit hohem Wiedererkennungseffekt außerhalb der Schule (beispielsweise bei sportlichen Wettbewerben mit anderen Schulen), um somit ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Zu guter Letzt soll das Logo auch dafür geeignet sein, auf den unterschiedlichsten Medien genutzt zu werden: Dokumente, Banner, Website, aber auch auf T-Shirts oder auf der Sportkleidung der Schüler.

Sechs Designer sind schließlich in einem ersten Verfahren ausgewählt worden. Eltern, Schüler, Lehrer und Mitarbeiter erhielten während des Schulfestes Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern.

Schließlich haben die Mitglieder des Vorstands, 

des Strategieteams sowie der Schulleitung unter Berücksichtigung dieser Resultate den Logoentwurf des ukrainischen Designer Vladimir Trajanovski gewählt.

Indem das Logo sich des Motivs des traditionellen Düsseldorfer Radschlägers bedient, um die Integration der Schule in die Stadt Düsseldorf darzustellen, vermittelt es gleichzeitig die Offenheit und die Dynamik unserer Schule.

Der Schriftzug LfdD bleibt erhalten und stellt somit eine Verbindung zum alten Logo dar.

Das Logo wird sehr bald seine erste Verwendung finden bei der Erstellung von Sportkleidung für die Mitglieder der Rugby-Mannschaft, die vom 21. bis zum 25. September an der Weltmeisterschaft der französischen Schulen des AEFE-Netzwerkes in London teilnimmt. Danach wird es schrittweise in die übrigen Kommunikationsmedien eingeführt.

La nouvelle maternelle
2012 Le nouveau bâtiment