Unsere Mission, Wertvorstellungen und Stärken

Unsere Mission, unsere Werte

Wir bieten unseren Schülern und Schülerinnen eine multikulturelle und multilinguale Lernumgebung mit Schwerpunkt auf einer fachlich exzellenten Ausbildung und der persönlichen Entwicklung des einzelnen unter Respektierung anderer. Die Ausbildung folgt sowohl dem kohärenten und strukturierten Programm der französischen Education Nationale mit gleichzeitiger Öffnung zur Internationalität. Unsere Schüler und Schülerinnen erwerben eine reiche Allgemeinbildung. Sie entwickeln ihre Fähigkeiten zur Analyse ebenso wie zum kritischen Denken.

Das französische Gymnasium Düsseldorf ermutigt die Schüler und Schülerinnen zur Eigeninitiative, zu Selbständigkeit, zu Verantwortung, Solidarität und zu Engagement: unerlässliche Eigenschaften für den Erfolg talentierter junger Menschen in der Welt von morgen.

Öffnung zur Internationalität

  • Mehrsprachige Erziehung: Französisch, Englisch, Deutsch ab der Vorschule.
  • Beschäftigung mit Themen, die es den Schülern ermöglichen, andere Kulturen zu entdecken und kennenzulernen.
  • Kennenlernen des kulturellen Lebens in Deutschland.
  • Kritisches Denken.
  • Soziales Verhalten.
  • Unterstützen bei der Definition eigener Zukunftsprojekte.
  • Erlernen von Kompetenzen zum Handeln als mündige Bürger in der modernen Welt.

Pädagogische Exzellenz

  • Methodentraining.
  • Motivation zu eigenständiger Recherchearbeit.
  • Förderung kultureller Neugier.
  • Unterstützung jedes einzelnen Kindes bei der Entdeckung seiner individuellen Stärken und Schwächen und bei der Entwicklung seiner sozialen Kompetenzen.
  • Vermittlung einer schulischen Bildung auf anerkannt hochwertigen Niveau.

Verantwortlichkeit

  • Respektierung der innerschulischen Regeln, die ein soziales Miteinander ermöglichen.
  • Respektvoller Umgang mit Material und Einrichtung.
  • Respektvoller Umgang miteinander, unabhängig von sozialem Status, Meinung, Religion oder Herkunft.

Engagement

  • Moderne und effiziente Unterrichtsgestaltung unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen in Methodik, Ausstattung und Öffentlichkeit.
  • Teilen von Ressourcen und Kompetenzen.
  • Unterstützung für jeden einzelnen bei der Wahrnehmung und Ausübung seiner Rechte und Pflichten.
  • Erziehung der Schüler zur Autonomie.
  • Teilhabe der gesamten Schulgemeinschaft (Eltern, Schulleitung, Lehrkräfte, Mitarbeiter, Schüler) mit dem Ziel, die individuellen Verwirklichung jedes Schülers und jeder Schülerin zu ermöglichen.

Christiane Cornelius

Diese Schule erweitert den Horizont

Das Interview lesen

Interview mit Frau Christine Cornelius, deutsch, Mutter von Leonard, 9 Jahre alt, Klasse 4, und Helena, 7 Jahre alt, Klasse 2.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, Ihre Kinder im LfdD anzumelden?

Zunächst einmal muss man sagen, dass wir eine Verbindung zu Frankreich und zur französischen Kultur haben, da mein Mann deutsch-französisch ist. Zudem haben wir 5 Jahre lang in Frankreich, in Paris, gelebt. Wir haben Frankreich 2009 verlassen, als meine Tochter 18 Monate alt war. Helena hat dort eine französische Krippe besucht und mein Sohn Leonard die Grundschule. Wir haben uns dann entschieden, nach Düsseldorf zu ziehen. Mein Mann ist Arzt und ich selbst arbeite als Kieferorthopädin. Ich habe auch in Frankreich gearbeitet. Wir haben den Vorteil, überall dort, wo wir möchten, arbeiten zu können.

Haben Sie bei der Wahl zwischen dem französischen und dem deutschen Schulsystem gezögert, als Sie nach Deutschland kamen?

Diese Frage hat sich uns eigentlich nicht gestellt. Wir sprechen zu Hause Deutsch, und es war klar, dass die Kinder ihr Französisch schnell vergessen würden, wenn sie eine deutsche Schule besuchen – außerdem mag ich die französische Schule! Es ist eine kleine Schule, die Kinder kennen alle Lehrer; es sind nette Kinder dort, und es gibt keine Probleme mit der Disziplin, und das empfinde ich als sehr beruhigend sowohl für die Kinder als auch für uns als Eltern.

Das bedeutet aber nicht, dass sich die Kinder in einem geschlossenen Milieu bewegen; ganz im Gegenteil: sie wechseln jedes Jahr die Klassen und die Lehrer. Dadurch lernen sie neue Freunde kennen, neue Lehrer und Lehrerinnen und gewöhnen sich daran, mit Änderungen umzugehen, aber sie lernen es auf eine sanfte Art und Weise.

Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass die Schule durch ihre Multikulturalität den Horizont der Kinder erweitert, finde ich. Es war mir wichtig, dass mein Sohn Zugang auch zu anderen Kulturen hat. Als er klein war, hat er das Lied „Zum Geburtstag viel Glück“ auf Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch und anscheinend auch auf Arabisch gesungen. Ich finde, in unserer Gesellschaft ist es sehr wichtig, positive Erfahrungen mit anderen Kulturen zu machen und einen weiteren Horizont zu haben.

Ein weiterer wichtiger Punkt für uns war die Qualität der angebotenen Bildung. Die Lehrkräfte, die die Kinder ab dem Alter von 3 Jahren betreuen, haben einen Diplom der französischen Education Nationale und sind auch dazu ausgebildet, in den Grundschulklassen zu unterrichten. Sie bereiten die Kinder wirklich gut auf die Schule vor, da sie genau wissen, was von ihnen dort später verlangt wird. Sie arbeiten sehr strukturiert und zielorientiert.

Wo besteht Ihrer Ansicht nach Verbesserungsbedarf bei der Schule?

Die Schule hat ihren Preis, aber ich bin der Meinung, dass sie es Wert ist. Wenn man die Gebühren anderer Privatschulen betrachtet, dann sind die Kosten auch nicht sehr hoch.

Die Schulferien haben ein Problem dargestellt, da wir beide berufstätig sind, und die Ferien sind zudem länger als im deutschen Schulsystem. Aber seit diesem Schuljahr gibt es in den Ferien eine Betreuung, und das ist für mich die perfekte Lösung.

Ich denke, dass der Rhythmus aus Ferien- und Unterrichtszeit gut gewählt ist, denn die Kinder brauchen die Erholung. Was ich an dem System der Nachmittagsbetreuung besonders schätze, ist seine Flexibilität, denn man kann genau die Tage der Woche wählen, an denen man eine Betreuung benötigt. Das ist gut für die Mütter, die Teilzeit arbeiten. Außerdem ist es möglich, sein Kind im laufenden Schuljahr anzumelden.

Seit Beginn dieses Schuljahres werden den Kindern auch AGs angeboten: Helena nimmt an den AGs Tanz und Kunst teil, und Leonard macht Fechten. Das ist eine gute Abwechslung zur normalen Nachmittagsbetreuung und gibt den Kindern die Möglichkeit, Neues auszuprobieren.

Möchten Sie, dass Ihre Kinder ihre komplette Schullaufbahn am LfdD absolvieren?

Das wissen wir noch nicht, es kann sein, dass die Kinder später zum Gymnasium wechseln. Aber unabhängig davon, welche Schule es sein wird, ich denke, dass die Kinder sehr gut vorbereitet sind.

Der jährliche Wechsel der Klasse sowie der Lehrer bereitet sie auf Änderungen vor, und da sie in Deutsch und Englisch von unterschiedlichen Lehrkräften unterrichtet werden, lernen sie auch, sich zu organisieren, beispielsweise für die Hausaufgaben. Das ist sehr sinnvoll und hilft ihnen später im College und Lycee bzw. am deutschen Gymnasium.

Lochlan & Leslie Da Ronco

Die Schule war das einfachste bei unserem Umzug nach Deutschland.

Das Interview lesen

Leslie und Jim sowie ihre beiden Kinder Pilar, 12 Jahre alt, und Lochlan, 8 Jahre alt, sind nach Stationen in Kanada und in den Vereinigten Staaten nach Deutschland gezogen. Als amerikanische Staatsbürger haben sie sich entschieden, ihre Kinder am LfdD anzumelden, obwohl Lochlan bei ihrer Ankunft in Düsseldorf kein Französisch sprach. Wir wollten sie gerne kennenlernen und hören, wie sie im Nachhinein die ersten 18 Monate in Deutschland sehen.

Warum haben Sie sich für das Lycée français de Düsseldorf entschieden?
Leslie: Meine Tochter konnte bereits Französisch sprechen, außerdem liebe ich die französische Sprache. Ich wünsche mir, dass meine Kinder beide Französisch beherrschen.

Haben Sie zwischen unterschiedlichen Schulen gezögert?
Leslie: Wir haben uns natürlich mit der Möglichkeit beschäftigt, sie bei einer deutschen Schule anzumelden, aber die beste Option stellte das LfdD dar.

Lochlan, als du in Deutschland angekommen bist, hast Du da überhaupt schon Französisch gesprochen?
Lochlan: Ich konnte ein kleines bisschen sprechen.

Und hast Du Französisch verstanden?
Lochlan: Nein, überhaupt nicht.

Wie ist es Dir also am Anfang am LfdD ergangen?
Lochlan: Ich habe die Farben gelernt, die Verben, und alles, und es ging dann halt.

Wie ist die Lehrerin am Anfang mit dir umgegangen? Hat sie mit Dir Französisch oder Englisch  gesprochen?
Lochlan: Es gab einen Mitschüler in der Klasse, Léo, der sowohl Englisch als auch Französisch sprechen konnte. Ich habe etwas auf Englisch gesagt, und er hat es für mich übersetzt.

Wie lange hat es gedauert, bis Du selbst verstehen konntest, was die Lehrerin sagte?
Lochlan: Das weiß ich nicht mehr.

Leslie: Das muss im März oder im April unseres ersten Jahres gewesen sein (Anmerkung : d. h. 7 Monate nach Ankunft am LfdD, da der Schulstart im September war). Die Lehrerin hatte mir gesagt, er hätte Französisch gelernt und könne jetzt mit Deutsch anfangen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er dann, wenn die anderen Deutschunterricht hatten, Französischunterricht.

Kannst Du heute denn alles auf Französisch sagen, was Du möchtest, Lochlan?
Lochlan: Fast.

Vorher warst Du in Amerika. Was für Unterschiede gibt es zwischen der Schule dort und der französischen Schule?
Lochlan: Man hat nicht dauernd etwas geschrieben, und ich hatte nicht diese Hefte, außerdem waren wir länger in der Schule.

Leslie: In den Vereinigten Staaten gibt es viele Schulen, die keine Schreibschrift unterrichten, und viele Schulen ziehen es vor, dass die Schüler eher den Computer benutzen, als von Hand zu schreiben. Das ist der Grund, weswegen ich das französische System vorziehe. Ich finde, es ist wichtig, schreiben zu können. Ein anderer Unterschied besteht darin, dass in unseren Schulen in den Vereinigten Staaten nicht so früh mit dem Fremdsprachenunterricht begonnen wird wie in Europa. Das ist schade, denn um eine andere Sprache zu erlernen, sollten die Kinder noch möglichst jung sein.

Die Stärken der französischen Schule

Die Vorschule : eine Besonderheit des französischen Bildungssystems…

Die Vorschule, die französische Version zur Betreuung von Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren, unterscheidet sich insofern von den Betreuungssystemen der meisten anderen Länder und insbesondere vom deutschen, als dass sie bereits eine Form von Schule ist.

Wie auch für die anderen Zyklen der französischen Schulen im Ausland, die Mitglieder des Netzwerkes der AEFE sind, gilt für das Grundschulprogramm, dass es mit den Programmen der französischen Education Nationale konform geht und nach genauen Zielvorgaben arbeitet.  Die Education Nationale definiert 5 Hauptsäulen. Ab der Petite Section (Klasse der 3-jährigen Kinder) wird an den beiden Säulen „Entwicklung zum Schüler/zur Schülerin“ sowie an der Festigung der sprachlichen Fertigkeiten gearbeitet.

Bei der Festigung der Sprachkompetenz handelt es sich um den Erwerb eiber Basiskompetenz, und dies gilt ganz besonders in einem Lycée Français, das sich im Ausland befindet, und in dem ein beträchtlicher Teil der Schüler und Schülerinnen erst mit dem Eintritt in die Schule die französischen Sprache entdeckt.  Unter den 26 diesjährigen Kindern der Petite Section beispielsweise finden sich nur 4 mit rein französischer Herkunft; die anderen stammen aus bi-nationalen

deutsch-französischen Familien, aber auch aus russischen, chinesischen, persischen, tunesischen, marokkanischen oder brasilianischen.

Für Kinder dieses Alters findet die Sprachvermittlung in erster Linie spielerisch statt. Die Lehrkräfte des LfdD, die vertraut sind mit der kulturellen und sprachlichen Vielfalt der Kinder, bieten ihnen spielerische Aktivitäten an, die sich an den Interessen der Kinder orientieren : Bauen, traditionelle Reime und Lieder, visuelle Reize. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit denen die Kinder dazu angeregt werden, zunächst ihr Hörverständnis zu trainieren, und dann Schritt für Schritt zu lernen, sich selbst verbal auszudrücken und mit dem Lehrkräften und den anderen Kindern in der neuen Sprache ihrer schulischen Umgebung zu kommunizieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Kinder in altersgetrennten Gruppen unterrichtet, was wiederum eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Bildungssystemen wie beispielsweise dem deutschen Kindergarten darstellt, wo die Kinder in altersgemischten Gruppen betreut werden. Es bestehen somit 3 Klassen: die Petite Section für Kinder ab 3 Jahren, die Moyenne Section und die Grande Section. Im Anschluss daran wechseln die Kinder in

die Grundschule. Dieses System der altersgetrennten Gruppen verhindert jedoch nicht Kontakte der unterschiedlichen Gruppen untereinander:

– innerhalb der Vorschule: die Lehrkräfte haben die Möglichkeit, den Gruppenverband übergreifende Kleingruppen zu bilden, um den Erwerb einer bestimmten Kompetenz, speziell im sprachlichen Bereich, zu fördern.

– zwischen größeren und kleineren Kindern: die räumliche Nähe von Vorschule, Grundschule und Sekundarstufe innerhalb desselben Gebäudekomplexes ermöglicht den Austausch und das Lernen von den Großen : so bieten die Schüler der Sekundarstufe II beispielsweise Aktivitäten für jüngeren Schüler auf dem Schulhof an oder Schüler der CM2 (Klasse 5) begleiten sportliche Aktivitäten der Kinder der Vorschule, Verfassen mit ihnen gemeinsam ein Album etc.

Die Nähe und der Kontakt führen dazu, dass die noch jungen Kinder der Vorschule sich rasch in der Schule zu Hause fühlen, und es vereinfacht den Wechsel aus der Grande Section in die Klasse 1 der Schule : keine Anspannung am Vorabend des Schulstarts, da sie die Lehrerin und den Klassenraum bereits kennen!

Die Lehrpläne sind in den französischen Schulen weltweit identisch. So wird ein Kind, das im laufenden Schuljahr vom Lycée Français de Düsseldorf an das Lycée Français de Shanghai oder von New York wechselt, sich dort sofort in einem ihm vertrauten schulischen Umfeld wiederfinden.

Befragt man Eltern nicht-französischer Herkunft dazu, was ihre Motive bei der Wahl der französischen Schule für ihre Kinder gewesen sind, so erhält man die Antwort, dass sie Frankreich, die französische Kultur und die französische Sprache lieben ; sie schätzen aber auch die Schule und das französische Bildungssystem generell aufgrund seiner Strukturiertheit.

Die Tage folgen einen genauen Stundenplan, der dem Tag Rhythmus und Struktur verleiht. Indem die Kinder lernen, diesen Rhythmus zu respektieren und sich entsprechend zu organisieren, entwickeln sich Grundkompetenzen, die sich zum Schulkind machen. Ebenso lernen sie schrittweise die Regeln des sozialen Miteinanders. Ein Weg dazu ist der Sport : die Kinder treiben täglich Sport, aber wird die Vermittlung eines konkreten Ziels angestrebt, nämlich das Respektieren von Regeln.

Der Schulbeginn im September und der gleichzeitige Start für alle Kinder erleichterte es ihnen, die Regeln für ein Leben in der Gemeinschaft zu erlernen.

Eine weitere Gewohnheit, die die Kinder schnell annehmen, ist die des „Heft des Schullebens“ bzw. des „Klassenheft“. Dieses Heft zirkuliert zwischen der Schule und dem zu Hause der Kinder und fungiert somit als Bindeglied: Es zeichnet die wichtigsten Ereignisse des Schullebens auf, und die Texte, die den Fotos beigefügt sind, wurden der Lehrerin gewöhnlich von den Kindern diktiert. Zu Hause können die Kinder ihren Eltern davon erzählen, was sie in der Schule erlebt haben, und dabei das Mittel ihrer Wahl zu Hilfe nehmen (Bilder, Fotos, kurze Texte von den Eltern etc.). Die Kinder der Moyenne Section und der Grande Section führen auch ein „Heft des Schullebens“ auf Deutsch. Das Heft legt Zeugnis ablegt von dem, was die Kinder in einem Schuljahr und damit in einem Jahr ihres Lebens erlebt haben und ist daher für Lehrer und Kinder wertvoll.

Die Vorbereitung von Aufführungen zu Weihnachten und zum Schuljahresende, die als Projektarbeit zu einer konkreten Themenstellung erarbeitet werden, erlauben es den Lehrkräften, mit den Kindern auf spielerische, aber sehr motivierende Art und Weise zu arbeiten und gleichzeitig den häufig sehr beeindruckten Eltern die Ergebnisse der Arbeit ihrer Kinder zu präsentieren.

Die Eltern, die selbstverständlich auch  jederzeit die Möglichkeit haben, mit den Lehrkräften in Kontakt zu treten, werden 1-3 Mal im laufenden Schuljahr in die

Schule gebeten, um nach dem Unterricht die Evaluierungsberichte ihrer Kinder in Empfang zu nehmen.

Zu guter Letzt ist die Vorschule ebenso wie die anderen Schulstufen des LfdD auch in ihr außerschulisches Umfeld integriert.

Das Erlernen der deutschen Sprache steht an prominenter Stelle mit 2:40 wöchentlichen Unterrichtsstunden in kleinen Gruppen (ein Viertel der normalen Klassenstärke). Dieser Unterricht ist selbstverständlich an das jeweilige Niveau der Kinder, das von muttersprachlichen Deutschkenntnissen bis zur Einführung in die Sprache reicht, angepasst. Die Lehrkräfte des Sprachunterrichts arbeiten daher eng mit den Lehrkräften der Klasse zusammen. Sie nehmen die Themen, die auch in der Klasse behandelt werden, wieder auf, um den Kindern eine flüssiger Ausdrucksweise mit entsprechendem Vokabular zu ermöglichen.

Zudem profitieren die Vorschulkinder am LfdD bereits ab der Moyenne Section von einer Einführung in die englische Sprache mit 2 Unterrichtswochenstunden.

Aber Leben in Düsseldorf, das bedeutet auch, an den lokalen Festen und Feiern teilzuhaben, und hier stehen die Vorschulkinder bestimmt nicht außen vor: begeistert feiern sie jedes Jahr St. Martin und natürlich auch den Karneval…